Ein Hase

Ein Hase läuft mir vor die Füße, ganz nah, als könnte ich ihn mit meiner Hand berühren und er verschwindet gemächlich in der Böschung auf der anderen Seite des Weges. Ich rufe: Hallo Hase, Hallo Hase … und verbinde mich mit dem, was ich in diesem Moment gerade dachte. Und ich vernehme die Stimme des Hasen zu meinen Gedanken. Und er sagt: Gib Acht, falle nicht darauf herein, was ein anderer sagt, sei schlau, sei leis, behend und wenn Du Dich zeigst, dann bist Du da, als wärest Du aus dem Nichts erschienen. Wenn Du Dich zeigst, bist du für alle eine freudige Überraschung. Sei fruchtbar und ziehe Dich auch wieder zurück.

Und darum laufe!

Zu Singen

Du kannst es heraus singen, nachdem Du es innerlich versucht hast. Ich—bin—dank—bar. Zu Laufen und zu Singen widersprechen einander nicht. Die Schwingung der Melodie geht durch jede Zelle Deines Körpers. Niemand hört Dir zu. Hab keine Scham. Singe laut, lauter noch und das über einen Zeitraum hinweg. Eine Stunde vielleicht. Ich kann laufen, zugleich singen. Zudem ist mein Geist völlig frei, beweglich. Wie wunderbar! Die einfache Melodie singt sich wie von selbst. Wenn ich selbst sie bin. So geht es immer weiter, bis mein Geist wieder Raum hat für die unter diesem Einfluß der Dankbarkeit stehenden Gedanken. Das sind schöne Gedanken. Dieser selbstlose Gesang wird natürlich gehört. Er schwingt hinauf und hinab in die Erde und den Himmel über Dir. Scham zu singen solltest Du vor diesen Dimensionen nicht haben, sind sie doch ohnehin informiert über jede Schwingung, der Du Dich hingibst, hingegeben hast, hingeben wirst.

Und darum laufe!