Freie Menschen

Geborgenheit, Beachtung, Würdigung, Berührung, Zärtlichkeit, Mitgefühl, Selbstvertrauen, Weltvertrauen. So vieles, nach dem ich mich bedürftig fühlen kann. Vieles mehr, immerzu. Wenn ich laufe, so ist das ein Raum, der frei ist davon. Eine Spanne an Zeit, in der es keine Bedürftigkeit gibt. Ich bin ganz ich selbst. Verständlich mir selbst und ganz ohne Irrung. Ich begegne anderen, die mir entgegen kommen und sie sind in ebenso wenig bedürftig, wie ich es bin. Frei sind sie. Freie Menschen. Und doch: Das leben ist das nicht.

und darum laufe!

Die Frage der Fragen

Die Antwort auf die Frage – es ist so schwer und einfach zugleich – es ist ihre Bejahung! Darin löst sich alles auf an Sorge, an Leid, Schmerz, Verlust, Alter, Krankheit und Tod. Der Tod, der Dir gewiss ist, so wie allen anderen auch. Das Leben zudem, auf welches Du ein Anrecht hast – so wie alle anderen auch – es löst sich ein mit seiner Bejahung.

Und darum laufe!