Archiv der Kategorie: Atem
Geschützt: Erweicht
Geschützt: Eine neue Technik
Geschützt: Es auszudrücken
Der erste Atemzug
Der Rat meines Vaters: Atme durch die Nase. Im Winter, wenn es kalt ist, wird die Luft erwärmt, bevor sie in die Lunge gelangt. Das ist ein Schutz. Im Sommer wird sie befeuchtet und gefiltert von den Nasenhaaren. Atme ein durch die Nase und atme aus durch den Mund.
Ich sage: Irgendwann ist es notwendig, dorthin zu laufen, wo es Dir unmöglich ist, darüber nachzudenken, wie Du die Luft in Deine Lunge bekommst. In der Steigung reißt Du Deinen Hals auf, so weit es geht, um die Luft hineinzubekommen. Blicke nur auf den Boden mit dem weit geöffneten Rachen. Achte auch in der Sauerstoffschuld noch daran, einen Rhythmus zu wahren. Bleib nicht stehen, nimm die Steigung im Lauf. Wenn Du dann auf dem Plateau Deinen Puls wieder hinabatmest, dann koste den ersten Atemzug, der Dir wieder durch die Nase gelingen mag. Er schmeckt süß und gehaltvoll, wie etwas, von dem Du zuvor noch nicht gekostet hast.
Und darum laufe!
Geschützt: Das Lächeln, sich üben
Geschützt: Langsam ist schnell und schnell ist langsam
Geschützt: Warum willst Du
Bin ich gesammelt
Bin ich gesammelt nur, kann ich dem Universum dienen. Gesammelt über den Atem, den körperlichen Weg – diesen oder jenen – ganz gleich.
Und darum laufe!
In den Wald zu gehen
Dunkle Gedanken sind erhellt, helle Gedanken sind bewahrt und hinaufgeführt in das Lichtere, Hellere. Und so ist es richtig und wahr in den Wald zu gehen, zu laufen. So ist es niemals falsch oder verkehrt. Atmung, Rhythmus, Bewegung, die Erwärmung des Körpers – all das führt eine Läuterung herbei und sie ist eine körperliche und geistige zugleich.
Und darum laufe!