Die Überheblichkeit, sie ist die Kraft, die auch das gute schafft, mir den Rücken bricht und aus den gebrochenen Wirbeln das Licht herausscheinen lässt.
Und darum laufe!
Die Überheblichkeit, sie ist die Kraft, die auch das gute schafft, mir den Rücken bricht und aus den gebrochenen Wirbeln das Licht herausscheinen lässt.
Und darum laufe!
Mein Einstieg in seine Träge Kraft liegt bei Kilometer sechs und zu trainieren bedeutet, daran zu arbeiten, ein klein wenig früher einzusteigen, sodass das Laufen ein getragenes wird, ein von seiner Kraft geschobenes. Ein von seiner Masse sich abstoßendes, so als wäre ich ein Kanute in seinem Boot und das Stechpaddel mein Werkzeug.
Und darum laufe!
Dort wo die Luft weiß wird, wo die Feuchtigkeit in den Bäumen hängt, der Bach am Morgen über seine Ufer steigt, die Wege aufgeweicht, ziehe ich den Dunst in meine Lunge und ernähre mich von der Energie, die mich umgibt. Ich esse den Atem, kaue mich hindurch, verschlinge die wohlwollende Kraft. Ja, sie ist wohlwollend und lächelnd, groß und gewährend. Sie ist erfreut darüber, dass ich von dieser Anspannung loslasse, mit der ich am Morgen aufwache, zu der ich am Abend mich ins Bett lege. Die Anspannung, der ich zuerst kauend begegne, um dann weicher und weicher zu werden. Sie, die große wohlwollende Kraft, ist erfreut darüber, dass ich meine Lunge weiß werden lasse, so weiß wie die gesättigte Luft, von der Morgensonne beschienen. Sie ist erfreut darüber, dass ich eine jede Zelle in mir weiß werden lasse, aus der Zelle Kern heraus. So, wie es ein Kauen zuerst, ist es mit fortschreitender Dauer ein Lassen, ein Gewähren, ein Sich-Öffnen, ein Sich-Vergrößern. Und ich selbst werde wohlwollend in dieser Vergrößerung, um zu erinnern, wie verkleinert ich war. Wie selbst ich mich verkleinerte, in dieser Rast. Der Rast, die ich Meinen Tag nenne.
Und darum laufe!