Sturz

Stolperst du, oder stürzt du sogar in deinem Lauf, weil dein Fuß an einer Wurzel oder an einem Ast hängen bleibt, so ist dies nicht ein Ausdruck dafür, dass der Gedanke, den du gerade dachtest, falsch wäre. Der Sturz ist keine Folge davon, dass der Gedanke irrig wäre, unangemessen oder sogar ein Unrecht. Der Sturz ist nur ein Ausdruck dafür, dass du dich etwas zu tief in den Gedanken hineinbegeben hast. Er verdeutlicht nur, dass du weit der Energie gefolgt bist, die dich erfüllt hat. Die Energie, die es ist, an der etwas ist. Die Energie, der du zu folgen hast. Gehst du über eine Schwelle hinein in das Reich, in dem du zu Erkennen dich befähigst, weil du der Natur ein Gegenüber bist, so verharre mit einem Teil deines Bewusstseins in der Welt, die vor der Schwelle liegt. Erkenne die Wurzel, die auf deinen Fuß wartet. Das ist schon alles.

Und darum laufe!

Der Blick

Bin ich verwurzelt im Hier-und-Jetzt, bis hierher meiner Aufgabe gefolgt, so ist der Blick in den aus sich selbst heraus leuchtenden Spiegel keine Gefahr. Ich sehe mich selbst. Ich bin es, von mir beleuchtet. Ich sehe Übereinstimmung. Dort und hier. Ich werde der Göttlichkeit in mir gewahr.

Und darum laufe!