Das Wohltuende

Wer spricht zu mir? Baum, Strauch oder Stein? Irgendwann, von dieser Frage erregt, war Freude in meinem Herzen. Es dauerte eine Weile bis dahin. Dann war es mit einem Mal da. Etwas in mir wurde dieser Frage gegenüber gleichgültig. Auch von dieser Frage bist Du frei! klang es in mir. Das Wohltuende daran ist mir vertraut. Wer es ist, der zu mir spricht, bleibt ohne Belang. Ich vertraue darin, es selbst zu sein und darin meiner Vorstellung von mir selbst zu entsprechen. Eine große Schöpferkraft liegt darin. Ich erschaffe mich selbst. Und niemals blind. Denn auch dunkle Gedanken stellen sich ein. Ich lasse sie fallen auf meinem Weg, wie ein Blatt in dem Herbstlaub, welches golden mich umgibt.

Und darum laufe!

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Das Anhaften

Eben noch gestört von etwas, irritiert und umgewendet, nun ich es vermisse. Der Stille nun, den Nachhall gegenüberstelle. Die Stille nicht sein lassen kann, war doch die Störung, die Umwendung zu groß, fast vollkommen. In ihr ein kleines Licht des Ahnens: Sie auszuhalten, ist ein Weg, sie durch mich hindurch gehen zu lassen ist ein Weg. Doch eben Ahnung nur. Noch nicht verwirklicht. In jeder Grenzerfahrung eine Chance liegt. Die Chance, zu erfahren, dass ich selbst es bin, der diesen Grenzstrich zieht, ein ums andere Mal. Ich selbst es bin, der korrigiert. Ein ums andere Mal. Von der Schöpferkraft zu ahnen, nur dort draußen mir gelingt. Hinaus zu gehen, es also ist.

Und darum laufe!