Der riesende Schnee und ich verstehe Alles in der Tiefe der Erscheinung. Und es ist mir ganz deutlich in dem Kontrast der weißen Flocken, die vor dem Grün der Fichten tanzen. Eine jede Flocke ist zu erkennen. Ihre Bewegung ist ganz klar. Es ist klirrend kalt und auch das Feld der Flocken nehme ich wahr. In dem Feld der Flocken erkenne ich Strömungen und Richtungen. Bewegungen und Wirbel. Der Raum ist in seiner Tiefe geschichtet und der Abstand der einzelnen Flocken zueinander erscheint mir wie abgemessen. Und nun verstehe ich Nichts in dem Versuch, die Erscheinung zu beschreiben. Ich verstehe Nichts in dem Detail, welches in der Beschreibung kunstfertig formuliert ist oder auch nicht. Ich verstehe in dem Blicken und dem Stillewerden. Ein Moment ohne Absicht, reines Sein. Verzaubert, wie tot geradezu, eingefroren in dem Eispalast des offenen Schauens. Das Hingeben des Lebens an das Sein gelingt in diesem Palast. Mir ist garnicht kalt. Verzaubert bin ich. Ich erfahre, das Alles zu sein. Ich bin ein Teil des Spieles.
Und darum laufe!