Ein aus sich selbst heraus beständig auf sich herabregnender Mensch. Ich beobachte einen zum Wasser hinabgeneigten Menschen. Er hockt an einem kleinen Wasserfall des Baches. Er streckt seine Hand unter das herabströmende Wasser und fängt es in seiner Handinnenfläche auf. Dann wirft er es mit einem Schwung fort. Und so wirft er das Wasser durch die staubig, trockene Luft des Waldes. Erst in die vier Himmelsrichtungen, um es dann hinter sich zu werfen. Die im Bogen fliegenden, in den Sonnenstrahlen blitzenden Wassertropfen regnen auf ihn selbst herab. Dunkle Flecken erscheinen auf seinem Rücken, als wäre dies der Sommerregen, der in dicken Topfen sich zeigt. Er regnet auf sich herab, bis sein Hemd völlig durchnässt ist. Ich kenne dieses Gefühl der völligen Durchnässtheit von Tagen, an denen aus dem Sommerregen ein brausender Guss wurde. An denen das Wasser den Rücken hinab zu den Beinen lief, die Beine hinab, hinein in meine Schuhe. Und der Läufer steht auf, dreht sich von dem Wasserfall weg, dem Weg entgegen. Er setzt an und läuft weiter. Ein aus sich selbst heraus beständig auf sich herabregnender Mensch. Und der Läufer, das bin ich.
Und darum laufe!