Die Welle

Eine Welle, die mich verfolgt. Wie heranstürmende weiße Pferde und ich bin kurz vor ihnen. Einer Brandungswelle gleich, die über mir zusammenzustürzen droht. Die Geschwindigkeit so hoch zu halten, dass ich vor ihr bleibe, ist meine Aufgabe. Ich laufe also schnell. So schnell, dass ich die Gedanken nicht denken muß, deren Kraft sich in dem Bild der heranstürmenden weißen Pferde ausdrückt. Ich bin vor den Gedanken und erschöpfe mich. Und ich erschöpfe auch die Gedanken. Langsam zu werden, bedroht mich nun nicht mehr. Und tatsächlich: Alles ist gut! Für den Moment.

Und darum laufe!