Trinken

Wie also trinken beim Laufen, um dem Körper die Flüssigkeit zuzuführen, die er dann in Energie wandelt? Nach einer Weile fehlt mir das Wasser, es sind ungefähr vier Kilometer bis ich durstig werde und weitere vier Kilometer, die ich gut laufen kann ohne zu trinken. Ich zehre dann von meinen Reserven und fülle sie später wieder auf. Doch alles was an Distanzen darüber liegt, erschöpft mich zu tief, wenn ich kein Wasser zuführe. Und so tirnke ich auf meinem Weg. Ich versuche meinen Rhythmus nicht zu verlieren. Wasser, Wasser! Und ich brauche einige Läufe, um zu verstehen, wie es gehen kann: Im Moment des Einsaugens der Flüssigkeit in meinen Mund ziehe ich die frische Luft durch die Nase in meine Lungen. Das ist das Besondere, welches zu lernen ist. Saugen und Ziehen zugleich. Ich trinke noch nicht, es ist nur ein Einziehen aus dem Wasserschlauch in den Mundraum und ein Einziehen der Luft aus den feucht, nebligen Wipfeln in meine Lungen hinein. Daraufhin dosiere ich die im Mundraum sich langsam anwärmende Flüssigkeit in den Schluck, der dann folgt. Es kann einige Schritte dauern, bis ich beginne zu schlucken. Es ist also ein In-den-Mund-Saugen zuerst und dann ein Aus-dem-Mund-Schlucken. Ein leichter Wangendruck unterstütz das Schlucken, denn es ist etwas völlig anderes, als ein normales Schlucken in ruhenden Momenten. So also kann es gehen.

Und darum laufe!