Heiter

Es ist ein Blick heraus, aus dem, worin ich bin. Ein Blick hinauf auf eine kleine Anhöhe. Lichte, helle Bäume, heitere Leichtigkeit. Die Bäume stehen vor dem Himmel in den hinein ich blicke. Ich wünsche mir an diesen Ort einmal noch zu gelangen. Der Weg ist leicht gewunden und ganz deutlich verstehe ich: Immer war dieser Ort, wenn ich an ihm vorbeil lief, durch ihn hindurch lief, ein Ort, der mich beschenkte mit der Heiterkeit, der Leichte, der Erfüllung. Ein Paradies, so wie ich in der Lage bin, ein Paradies zu empfinden. Und nun erinnere ich, nun ruft sich dieser Ort in Erinnerung, wo ich ganz gedankenversunken in meiner Eile atme und ruhe, wo ich warte. Zeitloser Raum, stierender Blick, ohne Focus, ohne Ziel. Leer und endlos dieser Blick. Dieser Ort, er ruft sich in Erinnerung und zugleich ist er in dieser Rast, in dieser Versenkung, die, erschöpft vom Eilen, mir nun einmal gelingt. Lang ist es her, dass dies gelang. Doch innerlich, ganz innerlich bin ich hier und zugleich ganz dort, ganz gleich das alles, doch heitere Leichtigkeit mich trägt: Alles ist gut!

Und darum laufe!