Das Laufen als eine Form, sich zu begrenzen. Zu Sprechen ist kaum möglich, ist die Geschwindigkeit hoch. Der Gruß sogar, die erwartete Form, entfällt. Und so bleibt dem Laufenden, ein wenig, den Atem zu gestalen. Die Haltung, die Art und Weise, den Fuß aufzusetzen auf die Erde. Es bleibt, darin zu variieren, zu spielen und es bleibt, angemessenes zu denken. Angemessen ist, was sich begrenzt, sich selbst beherrscht. Nicht ausufert in Schwere und Scham. Ich versuche mein Denken zu zügeln. Mein Denken versucht, sich selbst zu zügeln. Es versucht, sich zu begrenzen, weil, wenn dies gelingt, so antwortet der Körper mit einer größeren Empfänglichkeit. Die Energien der Umwelt strömen nur so ein und alles läuft sehr gut. Von der Umwelt getrennt zu sein, ist eine Empfindung, die nun völlig aufgelöst erscheint.
Und darum laufe!