Tunnel

Einmal, denke ich, gehe ich diesen Tunnel hinauf. Es wird ganz einfach sein, leicht und frei. Und ich erheitere in dieser Vorstellung, nehme ich doch eine unvorstellbar große Anzahl an Tunneln wahr, die ich bereits hinaufgegangen bin. Jeder Moment erscheint mir wie ein Tunnel, mal leicht mal mühsam oder widerwillig beschritten. Auch geängstigt oder zornig. Die Endlichkeit als eine Vorstellung des Moments. Wie heiter, dass der Moment soetwas gebiert wie eine Vorstellung von Endlichkeit.

Und darum laufe!

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