Der eine Tropfen

Trink nicht zu schnell, das Rinnsal zu mir spricht. Die Quelle ist stet und kühl, so, dass die zu einer Schale geformte Handinnenfläche schneller gefüllt ist, als ich dachte. So, dass die ganze Hand von der Kühle des Wassers durchzogen ist. Handinnenfläche um Handinnenfläche sauge ich ein und stille meinen Durst. So, dass meine Stirn zu schmerzen beginnt. Doch es gibt keinen Grund zur Eile, es herrscht kein Mangel. Alles was aus ihr hervorrinnt ist verfügbar und rein und licht und klar. Es ist mehr als ich je aufnehmen kann. Der einzelne lichte Tropfen all dessen enthält alles, was sie spenden kann. Den einen Tropfen kosten zu können, das ist es!

Und darum laufe!