Umkehr

Erst sind es die Zeichen der Anderen, denen ich folge. Markierungen an Bäumen, Pfeile in leuchtenden Farben, Überbleibsel. Dann sind es die höheren Zeichen, denen ich folge. Eine Astgabel, die Beschaffenheit eines Baumes, der Einfall der Sonne an einer Wegkreuzung, in diesem Moment. Dann, an der folgenden Wegkreuzung ist es mein Wille, meine Entscheidung, der ich folge. Ich ignoriere alle Zeichen, ordne sie meinem freien Willen unter. Und dies, um einen Umweg zu nehmen, um die Wüste kennenzulernen, den steinigen Weg, den schweren Anstieg, die Sackgasse. Hier heraus wieder hervorgegangen, nehme ich wieder die höheren Zeichen wahr und ernst und folge ihnen. Doch was ist falsch an einem Umweg? Was ist falsch an der Wüste? An Steinen, an einem Anstieg? An einer Umkehr?

Und darum laufe!