Das zu durchschreitende Tal, der zu durchlaufende Weg, und so viele es sind, in ihren lichten und auch ängstigenden Qualitäten. Die Kontraste verdeutlichen mir, wie tief ich sinken kann, wie hoch hinauf meine Seele reichen kann. Schöne Wege, beschwerliche, Wüsten und sorglose Paradiese. Fruchtbare Täler und fruchtbringende Ausgesetztheiten. Das sind die Wege und ich bin ein – in dem Laufen auf diesen Wegen – erfahrener Mensch. Erfahren so sehr, dass ich suchen nach ihren Extremen strebe und dankbar bin, das lustvolle Erkunden immer noch betreiben zu dürfen. Und so laufe ich, um nun das Bild gewandelt zu bekommen. Das gewandelte Bild zeigt eine Loslösung meiner selbst von Vorstellungen und von verfestigten Glaubenssätzen. Es erweicht mich, mein Herz, und es zeigt Möglichkeiten, in denen zu sein ich noch nicht wagte. Das neu gewonnene Bild, es ist: Das zu durchschreitende Selbst, das zu durchlaufende Wesen, und so viele es sind, in ihren lichten und auch ängstigenden Qualitäten. Die Kontraste verdeutlichen mir, wie tief ich sinken kann, wie hoch hinauf meine Seele reichen kann. Die schönen Wesen, beschwerte, in Wüsten verlorene und in sorglosen Paradiesen geborgene. Wesen, die durch fruchtbare Täler wandeln und in der Ausgesetztheit erkennen. Das sind die Selbste und ich bin ein – in dem druchlaufen dieser Selbste – erfahrener Mensch. So sehr, dass ich suchend nach ihren Extremen strebe und dankbar bin für die Möglichkeit, das lichtvolle Erkunden immer noch betreiben zu dürfen.
Und darum laufe!